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Gelungener FriedWald-Ausflug - Mit pietät hiebeler nach Michelstadt
Wochenkurier/BAZ/Neckarau-Almenhof, 24. August 2005

Eine Waldführung der besonderen Art erlebten am Freitag dem 29. Juli 2005 die Teilnehmer der Busfahrt in den FriedWald nach Michelstadt. Organisiert wurde der Ausflug vom Bestattungsunternehmen pietät hiebeler, Mittermaierstraße 9.
Der Förster Roland Honecker erläuterte zwei Stunden lang das FriedWald-Konzept, die Beisetzung der Urne zu den Wurzeln eines Baumes, und gab auf jede der reichlich gestellten Fragen Antwort. Dieser idyllische Wald bietet eine einzigartige, stimmungsvolle Ruhestätte außerhalb normaler Friedhöfe. Die besondere Atmosphäre war für alle Beteiligten spürbar. Das rege Interesse auf der einen und der informative Charakter auf der anderen Seite machten die Veranstaltung zu einem rundum gelungenen Erlebnis.
Bei einem Imbiss vor Ort wurde im regen Meinungsaustausch über eine stimmige Grabwahl diskutiert. Nach der Stärkung, der gemütlichen Heimfahrt und versorgt mit Informationsmaterial stand für pietät hiebeler fest: Die für die Interessenten kostenlose FriedWald-Fahrt wird wiederholt, zumal bereits 10 Interessenten auf der Warteliste stehen. Neue Termine werden im Herbst und eventuell im Frühjahr rechtzeitig bekannt gegeben.
Telefon-Nummer: 06221-97 05 0.

  
Beratung rund um die Bestattung
Sonderveröffentlichung der Rhein-Neckar-Zeitung, 3. Juni 2005 zur BDS Schau in Heidelberg-Wieblingen

Manuela Hauser-Hiebeler und ihr Team vom Heidelberger Bestattungsunternehmen „pietät hiebeler gmbh“ beraten am 4. Juni auf dem Gelände vom Steinmetz Wolf gemeinsam mit Guido Wolf zum Thema Bestattungsvorsorge, Grabwahl und Grabgestaltung. Darüber hinaus sind Informationen zu alternativen Bestattungsformen, wie zum Beispiel Seebestattung und FriedWald, erhältlich. Geschäftsleitung und Mitarbeiter von pietät hiebeler verstehen sich als Partner der Angehörigen in einer schweren Zeit und als stützende Hilfe bei der Bestattung. Die Unternehmensphilosophie „wir begleiten sie auf dem weg des abschieds“ wird aktiv gelebt und dadurch spürbar für die Angehörigen. Das Unternehmen wurde beim ersten landesweiten Bestatterqualifizierungswettbewerb 2004 des Landes Baden-Württemberg als eines der zehn vorbildlichsten Bestattungsunternehmen ausgezeichnet.


Frauen-Power in Nordbaden
Sonderbeilage der Rhein-Neckar-Zeitung, 19. April 2005

So einzigartig, wie der Lebensweg eines jeden Einzelnen ist, sollte auch der letzte Abschied sein. Das Heidelberger Unternehmen pietät hiebeler gmbh unter Leitung von Manuela Hauser-Hiebeler gestaltet individuelle Bestattungen jeder Art. Von einem guten Bestatter wird heute viel erwartet: Er soll Trauerbegleiter, Organisator, umsichtiger Kaufmann und Gesprächspartner gleichzeitig sein. Er muss immer mit Fingerspitzengefühl und Umsicht agieren, benötigt also Eigenschaften, die Frauen von Natur aus mitbringen.
Bei pietät hiebeler legt man Wert auf Respekt gegenüber dem Verstorbenen und Rücksicht auf die Gefühle anderer. Die Geschäftsführerin und ihre Mitarbeiter verstehen sich als Partner der Angehörigen in einer schweren Zeit und als stützende Hilfe bei der Bestattung – die Unternehmensphilosophie „wir begleiten sie auf dem weg des abschieds“ wird aktiv gelebt.
In schwieriger persönlicher Situation hat Manuela Hauser-Hiebeler den Betrieb kompetent fortgeführt und zu einem schlüssigen Firmenkonzept weiterentwickelt. Im letzten Jahr wurde das Unternehmen beim ersten landesweiten Bestatterqualifizierungswettbewerb 2004 des Landes Baden-Württemberg als eines der zehn vorbildlichsten Bestattungsunternehmen ausgezeichnet – eine besondere Würdigung für berufliches Engagement, Können und Erfahrung.

Ausgezeichnet - Die Entscheidung der Jury 

In schwieriger persönlicher Situation wurde das Unternehmen pietät hiebeler kompetent fortgeführt und zu einem schlüssigen Firmenkonzept weiterentwickelt.
Der Betrieb geht innovative Wege in der Trauerarbeit.
Hervorzuheben ist ferner die starke Öffentlichkeitsarbeit an den verschiedenen Standorten. Das Ziel ist, eine Auseinandersetzung mit dem Tod in der Gesellschaft zu erreichen.
pietät hiebeler gmbh mit Filialen in Heidelberg, Mannheim und Schwetzingen wurde beim ersten landesweiten Bestatterwettbewerb 2004 des Landes Baden-Württemberg von der Jury des Landesgewerbeamtes als eines der zehn vorbildlichsten Bestattungsunternehmen ausgezeichnet. Wir haben mit der Geschäftsführerin Manuela Hiebeler direkt nach der Preisverleihung gesprochen.

Redaktion: Wieso wurde vom Land Baden-Württemberg dieser Wettbewerb ins Leben gerufen?
M. Hiebeler: Die Bestattungsbranche unterliegt einem starken Wandel vom traditionellen Bestatter hin zum modernen Rundum-Dienstleister. Durch die gesellschaftliche Öffnung rückt die Trauerverarbeitung wieder mehr in den Mittelpunkt. Wir als Bestatter gehen auf diese Veränderung ein und bieten Angehörigen entsprechende Möglichkeiten an. So hat jedes Unternehmen andere Dienstleistungsschwerpunkte entwickelt. Ziel des Wettbewerbs war sicherlich, hier eine Vergleichbarkeit zu schaffen.

Redaktion: Warum haben Sie daran teilgenommen?
M. Hiebeler: Als traditionelles Unternehmen mit über 45-jähriger Erfahrung in Bestattung haben wir mittlerweile drei Filialen in Heidelberg, Mannheim und Schwetzingen und betreuen den gesamten Rhein-Neckar-Raum. Dieses Wachstum zeigt die Zufriedenheit unserer Kunden und den Erfolg unserer Arbeit. Wir wollten mit unserer Teilnahme am Wettbewerb gerne wissen, wo wir heute stehen und ob unsere Leistungen den landesweiten Anforderungen entsprechen.

Redaktion: Was genau hat zu Ihrem Erfolg geführt?
M. Hiebeler: In unserem Firmennamen steht das Wort "Pietät". Wir legen Wert auf Respekt gegenüber dem Verstorbenen, Achtung vor dem Menschen und Rücksicht auf die Gefühle anderer. Wir verstehen uns als Partner der Angehörigen in einer schweren Zeit und als stützende Hilfe bei der Durchführung einer Bestattung. Hierfür setzt sich unser gesamtes Team mit viel Verständnis und großem Engagement ein. Unsere Unternehmensphilosophie "wir begleiten sie auf dem weg des abschieds" wird bei uns aktiv gelebt. Das können die Angehörigen spüren.

Redaktion: Was macht Ihrer Ansicht nach ein gutes Bestattungsunternehmen aus?
M. Hiebeler: Für mich ist die Erfüllung der unausgesprochenen Kundenbedürfnisse sehr wichtig. In diesem sensiblen Bereich sollte der Hinterbliebene Vertrauen zum Bestatter finden und sich gut aufgehoben fühlen. Ein Bestattungsunternehmen muss heutzutage ein Ort sein, an dem der Hinterbliebene seine Trauer zulassen kann, um durch sie hindurch zu gehen und neue Hoffnung schöpfen zu können. Diesen Raum für Trauer bieten wir zum Beispiel in unserem monatlichen Trauercafé an, das an allen drei Standorten regelmäßig stattfindet.

Redaktion: Welche Faktoren werden in Zukunft eine Rolle spielen?
M. Hiebeler: Das Angebot für Hinterbliebene und Angehörige ist zum Glück so vielfältig geworden, dass die Trauer nicht mehr versteckt werden muss, sondern aktiv bewältigt werden kann. Aus meiner Sicht fällt dem Eingehen auf individuelle Wünsche der Angehörigen eine große Rolle zu. Jeder Mensch ist anders und geht mit der Situation verschieden um. Diesen Wünschen entsprechend zu begegnen ist unsere Aufgabe heute und in Zukunft. Wir vom pietät hiebeler-Team achten in diesem Zusammenhang darauf, dass eine individuelle und würdige Bestattung in jeder Preiskategorie bezahlbar bleibt - von einfach bis gehoben.

Redaktion: Nochmal herzlichen Glückwunsch und vielen Dank, Frau Hiebeler, für dieses aufschlussreiche Gespräch.


Trauercafé!
Meier Stadtmagazin, November 2004

Der November ist mit dem Totensonntag, dem Dunkelwerden und dem Sterben der Natur so etwas wie der Monat des Todes. Manuela Hiebeler ist Bestatterin mit Hingabe und eine echte Heidelbergerin, die sich Visionen gegenüber offen zeigt. Wir haben sie nach ihrem Heidelberg-Traum gefragt.
"Im Grunde hält man sich den Tod vom Hals. Warum? Weil er teuer und tabu ist vielleicht. Vielleicht einfach, weil die Menschen eine natürliche Angst davor haben, aber kein Forum dafür. Ich gehe in Schulen und in andere Einrichtungen und halte Vorträge über Bestattungen. Ich bringe das Thema Sterben und Tod dorthin. Oft muss ich das schiefe Bild unseres Berufes korrigieren, den ja viele Menschen sehr technisch sehen. Dass wir uns mit der Erledigung sämtlicher Formalitäten, den Behördengängen und eigentlich allen Sorgen der Hinterbliebenen nach dem Tod eines Menschen befassen, wissen die meisten nicht, bei uns speziell kümmern wir uns um die Trauernden.
Wir haben uns zum Beispiel einmal im Monat ein Trauercafé, bei dem Hinterbliebene zwanglos zusammenkommen können, um sich auszutauschen. Oftmals sind das überlebende Partner, die gerne ausgehen wollen, aus Trauer aber noch nicht reif sind für lustige Treffen, bei denen sie sich oft wie das fünfte Rad am Wagen vorkommen. Die große Trauer kommt nämlich bei vielen erst nach ein paar Wochen und nicht unmittelbar nach dem Tod. Und wer trauert, traut sich nicht einfach so allein in die Öffentlichkeit. Da kommt es schon mal vor, dass sich beim Trauercafé zwei begegnen und dann gemeinsam auf den Friedhof gehen, um dort Blumen zu gießen, oder sich einfach nur so treffen. Mehr soll ja dieser Trauercafé nicht sein, aber weniger halt auch nicht. So etwas kann der entscheidende Schritt sein in ein Leben nach dem Verlust eines geliebten Menschen. Ich biete zum Beispiel auch Patchwork-Treffen an, eine für mich sehr persönliche Sache. So genannte Memoryquilts, zum Beispiel mit Stoffstücken aus der Kleidung des Verstorbenen, können dort zu einem Wandbehang oder einer Decke als Erinnerung gefertigt werden. Ein Kollege in einer anderen Stadt wiederum bietet als Bestatter Kochkurse an, ganz einfach, weil man sich da kennenlernen kann und weil man da lernt, für sich alleine zu kochen. In langjährigen Beziehungen ist es ja oft so, dass Tätigkeiten verlernt werden, weil immer der eine oder andere dies oder das über Jahrzehnte für den Partner getan hat.
Ich wünsche mir einfach, dass für die Grauzone zwischen den Trauerfeierlichkeiten und dem Leben danach irgendwie eine Anschlussmöglichkeit geboten wird, heraus aus der Einsamkeit, hinein in ein lebenswertes Leben trotz schweren menschlichen Verlustes. Heidelberg bietet dafür nicht zuletzt großartige und leider vielfach ungenutzte Voraussetzungen, wie man die Trauerkultur beleben könnte, um letztlich aus der isolierten Friedhofswelt herauszufinden. Was Heidelberg weiterbringen würde, ist, wenn Redner, Pfarrer, Floristen, Steinmetze, Stadtverwaltung, Bestatter und so weiter, mehr vernetzt wären. Wir haben in Heidelberg großartige Trauerhallen; in Rohrbach, auf dem Bergfriedhof, in Schlierbach, etc.
Der Bergfriedhof etwa ist ein wunderbarer Park! Warum kein Geigenkonzert, eine Dichterlesung, eine Blumendarstellung, eine Bildhauerausstellung im Friedhof, ja, warum kein Café, warum keine Vorträge über das Leben und den Tod, über Grabpflege, Patientenverfügungen, Testamentsregelungen, Vorsorgeverträge oder andere Kulturveranstaltungen. Man könnte das Leben vorsichtig in die wunderbaren Friedhöfe integrieren und den Trauernden damit helfen, wieder Anschluss ans Leben zu finden. Ein Tag der offenen Tür, vielleicht in den "dunklen Monaten" oder eine Gedenkfeier für Menschen, deren Angehörige aus der Kirche ausgetreten waren, unter dem Gedanken "Lichtblicke" würden schon helfen. Die Verwaltung sollte mutig an der weiteren Vernetzung aller Beteiligter arbeiten, Ansätze sind ja schon da. Dann würden sich wieder mehr Menschen zuständig fühlen für einen lebendigen Friedhof. So eine Öffentlichkeit wäre auch wichtig dafür, dass sich Menschen zu Lebzeiten selbstverständlicher mit ihrem Tod auseinandersetzen. Ich habe oft erlebt, dass wenn Menschen zu Lebzeiten zu uns kommen, um ihre eigene Bestattung zu regeln, anschließend sehr erleichtert sind. Ich persönlich möchte in einer Urne unter einem Bau beigesetzt werden, was in Heidelberg noch nicht geht, aber auch eine Überlegung wert ist, bei dem schönen Stadtwald, den wir haben!"